Architektengespräch

Das lang ersehnte Architektengespräch hat stattgefunden und wir wurden von unserem Fachberater unserem Architekten vorgestellt der unser Bauprojekt betreuen wird. Zwischenzeitlich hatten wir zum bereits vorhandenen Entwurf noch einen eigenen Entwurf gefertigt. Wir wollten unseren Fachmännern von der Firma Weiss diesen vorstellen und das Für und Wider erwägen.

Natürlich war wichtig, dass unser vorgeschlagener Grundriss im preislichen Rahmen des Vertrags bleibt und keine fachlichen Aspekte gegen die Änderungen sprechen. Da keine Bedenken hinsichtlich unseres eigenen Entwurfes bestanden, haben wir uns aus den bereits im letzten Blog erwähnten Gründen für unseren  eigenen Entwurf entschieden.

Damit war die wichtigste Entscheidung schon mal getroffen. Danach wurden Fenster, die Hauseingangstüren und Innentüren, Sims etc. ausgewählt mit Ausschnitt und Farbe, Dachziegel bemustert und ausgewählt.  Hier hatten wir keine besonderen Anforderungen und waren mit dem Standard vollkommen zufrieden. Bei den Innentüren haben wir sogar für die etwas preisgünstigere Variante entschieden.

Einige Türen sollen mit Glasausschnitt sein. Hierfür werden wir noch die Zahlen genannte bekommen und dann entscheiden wir, wie viel dieser Türen wir einbauen wollen. Ebenfalls haben wir uns dazu entschieden das Vordach mit Seitenwand zu wählen, da wir unsere KFW 40 Wand nicht über die Installation eines separaten Eingangsüberdachung beschädigen wollen.

Alles in allem schien das ein erfolgreicher Termin gewesen zu sein. Im Nachhinein müssen wir allerdings sagen, dass es schöner gewesen wäöre, wenn die folgende Punkt bereits Erwähnung gefunden hätten:

  • Durch den Grundriss und das Pultdach entstand eine sehr hohe Decke im Obergeschoss. Entsprechend werden natürlich auch die Wände höher. Wir wurden allerdings nicht darauf hingewiesen, dass alles an Wand über 2,5 m dann einen erheblichen Mehrpreis kostet.
  • Grundsätzlich musste der neue Grundriss neu kalkuliert werden, was zusätzliche Kosten brachte.
  • Das Thema Lärmschutz wäre wichtig gewesen.
  • Die Fensterplanung war für uns eigentlich schnell erledigt. Dass es so etwas wie Fluchtfenster und Anleiterflächen benötigt, wurde uns damals nicht mitgeteilt. Das kam dann erst heraus, als wir die Vorabzugspläne vorliegen hatten.
  • Der Technikraum war von vorn herein recht knapp geplant. Hier hätten wir erwartet, dass wir nicht nur eine Aussage erhalten, wie groß dieser in der Regel zu sein hat, sondern dass zunächst geklärt werden sollte, was denn alles zu den normalen Hausanschlüssen hinein geplant werden muss: Wärmepumpe inkl. Lüftungsanlage, Entkalkungsanlage, Wechselrichter für die PV-Anlage, Wäschetrockner, Kühltruhe und nicht zuletzt noch Reserve für einen Stromspeicher der nachgerüstet werden würde. Damit sind die „normalen“ 8-10 m² nämlich doch recht knapp kalkuliert.
  • Zusätzliche Kosten aufgrund der eigenen Planung hätten hier durch den Architekten bereits angesprochen werden müssen, insbesondere wenn nach Mehrkosten durch uns gefragt wird.

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